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Schweers, Kemps & Schuhmann Unternehmensberatung GmbH & Co. KG (SKS) alleiniger Eigentümer der interexa

14.07.2021

Die Schweers, Kemps & Schuhmann Unternehmensberatung GmbH & Co. KG (SKS) hat alle Geschäftsanteile der interexa erworben und ist somit alleiniger Eigentümer. Die interexa wurde in diesem Zuge von einer Aktiengesellschaft (AG) zu einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) umfirmiert.

Die Führung der interexa GmbH geht von dem ehemaligen Vorstand Dr. Christian Rickwardt auf den neuen Geschäftsführer Herrn Andreas Weber über.

Alle anderen Ihnen bekannten Ansprechpartner der interexa werden auch weiterhin für unsere Kunden in der bisherigen Funktion zuständig sein.

Optimierung der Meldewesen-Prozesse

04.09.2020
Ist Ihr Meldungserstellungsprozess komplex, aufwendig und stark manuell geprägt?

Die SKS Group startet mit dem Produkt der Meldewesen-Prozessoptimierung durch und bietet ab sofort eine vollumfängliche Beratung und Implementierungsunterstützung bei der effizienten Prozessautomatisierung und Systemarchitektur an. In einem ersten Schritt identifizieren wir gemeinsam mit Ihnen die wesentlichen Workarounds und erarbeiten mögliche Lösungsoptionen.

Mit RADAR auf Expansionskurs im internationalen Finanzsektor

11.05.2020
Mit dem erstmaligen Einsatz von RADAR und teamRADAR in der englischen Version bei einer weltweit tätigen Investmentbank setzen SKS und VÖB Service einen Meilenstein für den Expansionskurs auf dem internationalen Markt. Mit unserem KI-unterstützten Frühwarnsystem RADAR können unsere Kunden kurzfristig auf anstehende regulatorische Neuerungen und Veränderungen gezielt reagieren. Impactanalysen können durch den Einsatz von RADARtech zusätzlich in erheblichem Umfang automatisiert werden und stellen demnach einen effizienten Ressourceneinsatz im MaRisk-Gesamtprozess sicher.

Konsultation der CRR II-Meldebögen

28.10.2019
Konsultation der CRR II-Meldebögen bereits gestartet; umfangreiche neue Meldepflichten im Bereich Gegenparteiausfallrisiko.

Am 16. Oktober 2019 startete die EBA die Konsultation zum ITS zum aufsichtsrechtlichen Reporting (EBA/CP/2019-10 zur Änderung der Verordnung EU/680/2014).

Hintergrund dieser Konsultation sind, neben dem Bestreben nach einer Vereinheitlichung von Offenlegungsanforderungen und aufsichtsrechtlichem Reporting sowie der Verankerung des Proportionalitätsgedankens, im Wesentlichen die Anpassungen in der CRR aus deren Überarbeitung (CRR II) und aus der sog. Backstop-Regulation (EU/2019/630). Letztere führt erstmals eine Meldepflicht und Kreditunterlegung für notleidende Engagements ein. Im Rahmen der CRR II gibt es in nahezu allen Meldebereichen Anpassungen, Neuerungen oder auch Streichungen kompletter Meldebögen. Besonders betroffen von den Neuerungen im Solvenzbereich ist das Kreditrisiko, speziell das Gegenparteiausfallrisiko wegen der Einführung des neuen Standardansatzes SA-CCR.

Die EBA stellt 11 neue Meldebögen (CRR 1 bis CRR 11) für das Reporting von Daten zum Gegenparteiausfallrisiko zur Diskussion. Dabei sind Meldungen der Schwellenwerte für die Nutzung der vereinfachten Methoden vorgesehen. Zusätzlich werden Aufgliederungen von Risikopositionswerten, Sicherheiten, AddOn und weiterer in die Berechnung einfließender Größen je nach verwendeter Methode gefordert. 

SKS unterstützt Sie gern bei der Vorbereitung auf diese Meldepflichten durch umfangreiche Expertise, Proberechnungen mit unserem SA-CCR-Kalkulator sowie unserem Seminarangebot.

Offene Punkte zu SA-CCR: Der EBA-RTS in der Analyse

15.08.2019

In der am 07. Juni 2019 final veröffentlichten und ab dem 28. Juli 2021 anzuwendenden CRR II sind insbesondere die Vorgaben zum neuen Standardansatz zur Messung von Gegenparteiausfallrisiken (SA‑CCR) enthalten. Einige offene Punkte in diesem neuen Standardansatz sind bis zum 28. Dezember 2019 durch die EBA zu konkretisieren. Das entsprechende Konsultationspapier "EBA Draft RTS on SA‑CCR" (EBA/CP/2019/03) wurde bereits vor der finalen CRR II am 02. Mai 2019 veröffentlicht. In diesem RTS sind Methodenvorschläge zu den nachfolgend genannten offenen Punkten enthalten. 

Mapping von Derivaten zu Risikokategorien, Bestimmung des primären Risikotreibers
Mit dem Vorschlag die Risikokategorie-Zuordnung nicht nur für Handelsbuchgeschäfte, sondern für alle Geschäfte auf Basis von FRTB-Sensitivitäten durchzuführen, enthält der EBA-RTS nun wieder einen Querbezug zwischen SA‑CCR und FRTB. Dieser Querbezug wird über den RTS nun sogar für Anlagebuchderivate ein Thema. Ob diese Zuordnungsmethodik für die Banken in der Umsetzung praktikabel ist, bleibt fraglich. Das von der EBA vorgeschlagene Fallback-Szenario "Zuordnung zu allen Risikokategorien mit identifizierten Risikotreibern ohne Wesentlichkeitsprüfung" entspricht allerdings ebenfalls nicht der von vielen Banken erhofften Lösung, nämlich einer Vorgabe für die Zuordnung zu nur einer Risikokategorie mindestens für alle gängigen Standard-Instrumente. Cross-Currency-Swaps fallen als prominentestes Beispiel im RTS nicht unter den Ansatz 1, der eine Zuordnung des Instruments zu genau einer Risikokategorie vorsieht. Über die Frequenz, in der die Zuordnung vorzunehmen ist, ist im RTS  keine Aussage enthalten.

Aufsichtsdelta für Optionen der Risikokategorie Zins
Die EBA formuliert im RTS wie erwartet den Vorschlag, negative Zinssätze mit einen Lambda-Shift auf positive Werte zu heben, um die in der CRR II für Optionen vorgesehene vereinfachte Black-Scholes-Formel anwenden zu können. Vorgeschlagen wird ein Shift auf Einzelgeschäftsebene oder alternativ ein Shift je Währung. Ein auf Marktdaten basierender Shift ist im RTS zwar als Alternative noch enthalten, wird aber von der EBA auf Grund der damit verbundenen Ermessensspielräume als nicht tragfähig erachtet, so dass diese Variante vermutlich in der finalen RTS-Version nicht mehr enthalten sein wird.

Bestimmung von "long" und "short"
Egal, ob die von der EBA favorisierten FRTB-Sensitivitäten oder die Cashflow-Struktur des Instruments zur Bestimmung von Kauf- und Verkaufspositionen herangezogen werden: Mit dem Hedging-Zweck formuliert die EBA im RTS auch den entscheidenden Punkt, nachdem die Institute das Vorzeichen des Aufsichtsdeltas letztendlich passend zu den Hedging-Effekten in der SA‑CCR AddOn-Berechnung ausrichten müssen.

Fazit
Die EBA hat die in der CRR II geforderten Vorgaben zeitnah vorgelegt. Trotzdem bleiben in der konkreten praktischen Umsetzung viele Fragen unbeantwortet.

Bewegung im Markt für Meldewesensoftware – erste Erfolge der alternativen Hersteller im Check

26.06.2019
Ein Jahr nach der Veröffentlichung der Studie „Eine Bestandsaufnahme – Veränderungen im Markt der Meldewesen Software-Anbieter in Deutschland“ ist der Zeitpunkt für einen aktuellen Blick auf die Entwicklung am deutschen Markt gekommen.

Geprägt ist diese Entwicklung von der Veröffentlichung der überarbeiteten Roadmap Abacus360 Banking Version 7.0 im Mai 2019, die eine erneute Verschiebung der Auslieferung für große Teile der Abacus360 Kundschaft beinhaltet.

Noch vor wenigen Wochen überwog bei den deutschen Instituten die Hoffnung, dass die Version 7.0 mit der versprochenen Qualität fristgerecht ausgeliefert wird. Dementsprechend ruhig wurde es um die ausländischen Hersteller von Meldewesensoftwarelösungen, die seit dem letzten Jahr auf dem deutschen Markt um Kunden werben.
Nachdem anfangs sowohl AxiomSL, Wolters Kluwer und Moody´s Analytics über eine rege Nachfrage nach Präsentationsterminen berichteten und auch zum Teil schon diverse Proofs of Concept durchgeführt wurden, ging das Interesse zwischenzeitlich deutlich zurück. Kein deutsches Kreditinstitut mit Vollbanklizenz wurde bisher von diesen Anbietern als Neukunde gewonnen.

Trotzdem waren die Hersteller im Bewusstsein um das Potential des deutschen Marktes keineswegs untätig und haben eine ganze Reihe von Maßnahmen und Investitionen rund um ihre Produkte angestoßen.
Die SKS Group verfolgt seit Monaten kontinuierlich die weitere Entwicklung bei den Herstellern: Was hat sich seit der letzten Bestandsaufnahme getan? Welche Entwicklungen lassen sich erkennen? Wie positionieren sich die Mitbewerber im Markt, welche Erfolge können sie aufweisen und vor welchen Problemen stehen sie derzeit? Antworten auf diese Fragen liefert Ihnen ein komprimiertes White Paper, das Sie hier herunterladen können.

20 Jahre SKS

18.04.2019
Vor 20 Jahren, im April 1999, begann die Geschichte von SKS. Als ein Start-up mit zunächst den drei Unternehmensgründern angefangen, ist SKS in dieser Zeit zu einer Unternehmensgruppe mit über 300 Mitarbeitern gewachsen. Zu dieser Gruppe gehören die SKS Unternehmensberatung GmbH & Co. KG, die ib-bank-systems GmbH (Potsdam), die interexa GmbH (Mainz), die iBS AG (Wiesbaden) sowie die Auslandstöchter in Österreich und Luxemburg. Seit 20 Jahren berät und unterstützt SKS seine Kunden erfolgreich mit strategischen Analysen, fachlichen Konzeptionen bis zur technischen Umsetzung von regulatorischen Anforderungen an den Finanzmarkt. Damit zählt die SKS Group heute zu den führenden mittelständischen Beratungsgesellschaften Deutschlands im Finanzsektor.

SKS erwirbt weitere Anteile an der interexa GmbH

29.03.2019
Die SKS Unternehmensberatung GmbH & Co. KG (SKS) hat in 2013 bereits 61,9% der Geschäftsanteile an der interexa GmbH erworben. Die übrigen 38,1% der Geschäftsanteile waren bisher noch im Besitz zahlreicher weiterer Aktionäre. Im Bestreben, die Anteile möglichst vollständig zu übernehmen, konnte SKS nunmehr von einigen Aktionären Anteile erwerben, so dass der aktuelle Anteilbesitz der SKS bei ca. 96 % liegt. 

Über SKS Group
Die SKS Unternehmensberatung ist ein auf mittlere und große Finanzinstitute spezialisiertes Beratungsunternehmen, zu dessen Kernkompetenzen die Beratung in aufsichtlichen Fragestellungen im Bereich der Banken und Finanzinstitute sowie die institutspezifische Anwendungsentwicklung gehören. Im Fokus stehen neben strategischen Fragestellungen die Bereiche Externes Meldewesen, Bankensteuerung, Risikomanagement, sowie IT-Governance, Risk und Compliance und Softwareimplementierung. Der SAP®-Service-Partner ib-bank systems ist eine 100%-Tochter der SKS und versteht sich als ganzheitliches IT-Beratungshaus. Es ergänzt das Leistungsspektrum der SKS Gruppe um die Schwerpunkte SAP-BI-Lösungen, SAP-Beratung Core-Banking, Softwareentwicklung, Testmanagement und Softwarebetreuung. 

Über interexa GmbH
Die interexa GmbH ist einer der führenden Hersteller von Standardsoftware für Banken. Im Mittelpunkt des interexa-Portfolios stehen Softwarelösungen für die Abdeckung regulatorischer Anforderungen im GRC-Umfeld, beispielsweise die marktführende Software ORC für das Management operationeller Risiken oder RWC für die Identifikation, Relevanzprüfung, Strukturierung, Steuerung und Umsetzung von externen und internen Anforderungen. Die interexa GmbH beschäftigt rund 40 Mitarbeiter am Stammsitz in Mainz. Zu den Kunden der interexa GmbH zählen international mehr als 40 Banken, für die die interexa ihre Produkte entwickelt und wartet.

Ziel des Beteiligungserwerbs von SKS an der interexa GmbH in 2013 war die konsequente Umsetzung der Strategie, führender Anbieter von Beratungsleistungen im Bereich „Regulatorische Fragestellungen“ zu werden. Hierzu war und ist die Erweiterung um ein Produkthaus im Non-SAP-Bereich, das das Leistungsspektrum von der fachlichen Konzeption bis zur technischen Umsetzung als weiteren Mosaikstein ergänzt, eine sinnvolle Ergänzung. Durch die weitere Aufstockung des Anteilsbesitzes soll jetzt eine noch engere Verzahnung der beiden Firmen im Sinne eines effizienteren Transfers von fachlicher Themenentwicklung hin zur Entwicklung marktgängiger Softwareprodukte erreicht werden. Weitere Informationen unter www.interexa.de.